LyX - ein Wysiwym Editor für LaTeX

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Abbildung pics/lyx_logo_hi.png

LyX ist eine WYSIWYM-Textverarbeitung: What you see is what you MEAN. Dieser Ansatz unterscheidet diesen Texteditor von den großen Brüdern StarOffice oder Word. LyX unterscheidet sich prinzipiell (!) nicht von seinem großen und teuren "Bruder" Adobe Framemaker. LyX ist prädestiniert für die Zusammenarbeit mit LaTeX (sprich Latech), einem Textsatzsystem. Der Autor eines Textes kümmert sich nicht mehr um die Ausrichtung von Absätzen, Schriftgrößen. Er muss sich ebenfalls nur noch wenig Gedanken darum machen, ob Abbildungen an der richtigen Stelle, in der richtigen Grösse oder im richtigen Format angezeigt werden. Alle Textformatierungen sind stylebasiert, die auf international standardisierten Dokumentvorlagen wie Docbook, AMS, Komascript basieren. Wissenschaftliches Arbeiten wird in jeder Hinsicht unterstützt: Fußnoten, Literaturdatenbank, Querverweise. LyX unterstützt in besonderem Masse Markupsprachen und ist derzeit der einzige (nicht kommerzielle!) WYSIWYM-Editor, der auch XML-Dialekte (Docbook) unterstützt.


Hallo liebe VielschreiberIn, lieber Vielschreiber,

wenn Sie nicht ein solcher wären, würden Sie sich wahrscheinlich gar nicht für diesen Artikel interessieren. Sie verfassen häufig wissenschaftliche Texte? Sie lieben es, Gedichte, Romane und andere Dinge zu verfassen? Sie sind mehr am Inhalt des Dokumentes, als am Formatieren des Layouts interessiert? Dann sind Sie hier genau richtig!
Vorneweg: Ohne den wirklich ehrenwerten Professor Donald E. Knuth von der Stanford University kein TeX, ohne TeX kein LaTeX, ohne LaTeX kein LyX. Ihm sei an dieser Stelle gedankt.

LyX ist ein leicht zu bedienender Texteditor, der auf dem WYSIWYM-Prinzip (what you see is what you mean) arbeitet. Dazu später mehr. Wenn Sie einen Text für das Druckmedium, ein voll navigierbares PDF-Dokument oder für eine Internetpage verfassen möchten, oder alle Dinge in einem Dokument vereinen möchten, dann haben Sie in LyX ihren Editor gefunden.

Es gibt meines Wissens nach keinen vergleichbaren freier Editor auf dem Markt, der sich so sehr für das Erstellen komplexerer Textdokumente eignet. Ein wenig Mut neue Konzepte zu lernen muss man freilich mitbringen.

TeX - Textsatzsystem kontra Text-ver-arbeitung

LyX arbeitet mit TeX. TeX ist ein Textsatzsystem. Es wurde von Prof. Knuth im Jahre 1977 als ein Satzsystem für die Erstellung von "Büchern mit schönem Layout" entwickelt. Die Entwicklung zusammen mit seinen Mitarbeitern und zahlreichen Fachleuten der Schriftsetzung und des Buchdrucks sollte über 10 Jahre andauern! TeX ist einer der stabilsten und bekanntesten Computerprogramme, die je geschrieben wurden. TeX ist darüber hinaus schon damals so konzipiert worden, dass es von kleinen Mikrocomputern bis hin zu großen Mainframerechnern lauffähig ist.
Warum braucht man das überhaupt, eine normale Textverarbeitung ist doch völlig ausreichend? Nun, andere haben das bereits ausführlich erklärt. In der unten angegeben Literatur und den Zitaten ist ausführlich beschrieben, wo die gravierenden Unterschiede zu Textverarbeitungssystemen á la Word oder StarOffice (OpenOffice) liegen. Ein Artikel von Allin Cottrell (1999) bringt das Thema auf den Punkt:
Ein weiterer (zweiteiliger) Artikel von Cyrril Rüttimann (2000) - berichtet im erten Teil über LaTX und in einem zweiten über den großen (und nicht kostenlosen) Bruder von LyX, den Framemaker (http://www.adobe.de/products/framemaker/main.html) der Firma Adobe. Auch andere (kommerzielle) Lösungen, die LyX sehr ähnlich sind, werden hier besprochen. Dieser Artikel ist meiner Meinung nach der Beste, um zu zeigen, dass die Ideen, welche LyX mittelerweile in hervorragender Weise realisiert, nicht aus der Luft gegriffen sind!
Ein Zitat zu diesem Thema: Aus Sven Storbeck, Bretter, die die Welt bedeuten, Die TeXnische Komödie (3) 2000. S. 7-30:

"Mit der Typografie verhält es sich wie mit der Rechtschreibung oder auch wie mit Dreck: Gibt es keine Rechtschreibfehler oder ist alles sauber, fällt das keinem Menschen auf. Sowie aber ein Text von Fehlern wimmelt oder eine Küche von Schimmelkulturen überwuchert ist, erregt dies Anstoß. Wer sich die Mühe macht, einen Text typografisch einwandfrei zu setzen, wird also kaum zu hören bekommen: "Ui, war das schön zu lesen!" Wer jedoch typografischen Murks produziert, macht es dem Leser schwer, den Inhalt zu erfassen. "

Von TeX zu LaTeX

Zitat von Tobias Maurer und Andreas Martin in Ihrem Artikel Open Source und Freie Software an der freien Universität des Saarlandes (http://server02.is.uni-sb.de/courses/ident/highlights/opensource/latex.php) :

"Knuth erklärte die Entwicklung von TeX und METAFONT Ende der 80er Jahre für vollendet, d.h. alle erforderlichen Features waren vorhanden und Änderungen bestanden nur noch in der Behebung von Fehlern. Dies sollen auch die neuen Versionsnummern von TeX82 und METAFONT anzeigen, die sich einmal den Nachkommastellen der irrationalen Zahl Π (pi, 3.1415...) und der Eulerschen Konstanten e (2,7182...) nähern und es keine großen Versionssprünge mehr gibt. Die Zuverlässigkeit wurde durch eine spezielle Software geprüft, die versucht, geziehlt Schwachstellen aufzuzeigen und das System in einen instabilen Zustand zu bringen. Der Erfinder ging sogar so weit, zu sagen, dass sein Projekt zuverlässiger laufen würde als die Werkzeuge, mit denen es erstellt wurde, und dass der letzte Fehler am 27. November 1985 entdeckt worden sei. Er unterstrich diese Aussage mit dem Angebot, für jeden weiteren entdeckten Bug einen Betrag von 20,48 US-Dollar zu zahlen und den Betrag jährlich zu verdoppeln. Nachdem er aber fünf mal einen Betrag von 81,92 Dollar zahlen musste, kündigte er sicherheitshalber an, im Jahre 1998 keinen Betrag von 83886,08 Dollar auszuzahlen. Die Belohnung beläuft sich auch heute noch auf 327,68 Dollar pro Fehler und hat dazu geführt, dass sich TeX zu einem der stabilsten Pakete in der Informatik überhaupt entwickelt hat."

Für den Anfänger ist es jedoch immer noch ein bisschen verwirrend, wie LaTeX anzuwenden ist und wie man die verschiedenen Funktionen benutzt. TeX ist ein Text-Satz-System - von ”Text setzen” aus dem Druckgewerbe - und eine vollwertige Programmiersprache. Man spricht es aus: ”tech” - das X in TeX ist eigentlich das griechische Chi (χ).
Weil TeX für den Normalanwender doch eher schwer zu handhaben war, entstand LaTeX. Dies ist eine Sammlung von sogenannten "Makros" für TeX. Damit wird der Umgang mit der eher kryptischem Programmiersprache TeX sehr erleichtert und fasst darüber hinaus sinnvolle Funktionen, wie das Verwalten der Literaturdatenbank, von Querverweisen usw. in entsprechenden Befehlen zusammen. LaTeX ist also eine Erweiterung für TeX, die den Umgang damit erheblich erleichtert.
Ich werde ab hier nur noch von LaTeX sprechen!
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Weg zu gut aussehenden Dokumenten mit normalen Textverarbeitungssystemen lang sein kann und diese dazu verleiten, den Text im wahrsten Sinne des Wortes zu VER-arbeiten, anstelle ihn zu BE-arbeiten. Dies liegt an der Tatsache, dass die wenigsten Textverbeitungssysteme - von der Benutzerführung her gesehen - dazu verleiten, den Text mit allen möglichen Formatierungen zu verunstalten, anstatt Ihn im Sinn einer Absatzgestaltung zu bearbeiten.
Gerade OpenOffice geht hier mittlerweile einen anderen Weg und bietet hervorragende und wie ich finde intuitiv zu bedienende Möglichkeiten mit Absatzlayouts zu arbeiten. Aber - das ist mir schon wieder fast zu viel des Guten. Es ist nicht ganz trivial, längere Texte zu formatieren.

Wie (La)TeX funktioniert

Um die Vorteile von LyX wirklich zu würdigen, sollten wir uns kurz mit der Erstellung eines LaTeX Dokumentes auf dem herkömmlichen Weg befassen.
LaTeX geht von dem Willen des Autors aus, einen strukturierten Text zu verfassen. Darum packt man den Inhalt der Absätze, Kapitel, Aufzählungen usw. in entsprechende Absatzumgebungen, die dann von TeX ausgewertet und von anderen Programmen in entsprechende Endformate (PDF, Internetseite) gebracht werden können. Dazu muss der Dokumententyp angegeben werden (Buch, Artikel u.s.w.) und das Dokument von einem "hier beginnt das eigentliche Dokument" und "hier endet das Dokument" eingerahmt werden. Das ganze wird als einfache Textdatei mit der Endung .TeX abgespeichert.
Eine minimales - jedoch nur für den englischen Sprachraum zu gebrauchendes - TeX-Dokument in Form der Datei Kapitel_1.TeX sieht dann typischerweise folgendermaßen aus (zusätzliche Leerzeichen spielen bei TeX keine Rolle) :
\documentclass[a4paper]{book}
\begin{document}
\chapter{Dies ist die Kapitelüberschrift}
\section{Dies ist die Abschnittsüberschrift}
   Hier beginnt man einfach mit dem Schreiben des Textes...
\end{document}
Diese einfache Datei wird dann dem LaTeX-Programm (oder TeX) übergeben. Dies geschieht per Hand etwa auf folgende Weise:
LaTeX Kapitel_1.TeX
Damit werden verschiedene Ausgabedateien erzeugt, die alle Kapitel_1.*** heißen. Der geneigte Leser ist sich hoffentlich darüber klar, dass der Dateiname Kapitel_1.TeX nichts damit zu tun hat, dass wir ein Kapitel bearbeiten. Der Dateiname ist selbstverständlich völlig willkürlich, aber sinnvoll und passend zum Inhalt gewählt!
Erzeugt wird von LaTeX auch eine Datei namens Kapitel.dvi (device independent image = geräteunabhängige Bilddatei), die einem PDF sehr ähnlich ist. Man kann es direkt mit einem DVI-Viever (Linux: Kdvi, Xdvi, evince, okular...) anschauen oder ausdrucken. In den folgenden Abbildungen mit den Bildschirmfotos kann man sich die Ergebnisse anschauen.
Man kann hier auch sehr schön erkennen, wozu LaTeX in erster Linie dienlich ist: zum Setzen von längeren Texten, Zeitschriftenartikeln oder einem Buch.
Den Brief zwischendurch, den Flyer oder die Werbepost sollte man damit nicht entwerfen. Dafür ist dieses Werkzeug nicht gedacht.
LyX nimmt uns diese Arbeit komplett ab. Sie bestimmen lediglich den Dokumtentyp anhand der grafischen Oberfläche und können sofort mit dem Schreiben beginnen. Alle nötigen Voreinstellungen sind bereits vorgenommen und können jederzeit bequem in Einstellungsfenstern abgeändert werden.
Abbildung pics/Kapitel1.png
(a) Hier ist in der Rohform noch die englische Sprache eingestellt. Ich benutzte oben angegebene Datei Kapitel_1.TeX, übersetzte Sie und öffnete Sie mit Kdvi. Die Kapitelüberschrift erscheint als "Chapter", das "ü" von Kapitelüberschrift wird nicht dargestellt. LaTeX ist ein internationales Projekt, daher muss jedem Dokument die Sprache mitgegeben werden.


Abbildung pics/Kapitel_lang.png
(b) Diese Dokument habe ich mit LyX erstellt. Bei LyX ist dies natürlich von vorne herein auf die aktuelle auf dem System verwendete Sprache eingestellt. Mit einem simplem LaTeX-Makro \usepackage{babel} und ein paar anderen Erweiterungen, erscheint der Text "Kapitel 1" in der Überschrift und auch Sonderzeichen werden ordentlich abgebildet.

Abbildung pics/Kapitel_french.png
(a) Wird Französisch als Sprache eingestellt, so ändern sich automatisch die zugehörigen Überschriften. Die Übersetzung ihres Textes ins Französische übernimmt LaTeX natürlich nicht für Sie! Wollten Sie die französischen Accents mit normalem LaTeX in einer Textdatei schreiben, haben Sie viel zu tun! In LyX kann man solche Sprachen nativ eingeben, es übernimmt die Konvertierung der Sonderzeichen in die LaTeX-Schreibweise für Sie.

TeX ist eine Programmiersprache

LyX läßt aber auch das freie Einfügen von (La)TeX Kommandos zu.
Wenn man LATEX-Kommandos neu definiert, Makros einfügt und noch allerlei mehr Schabernack treibt und man hier nicht korrekt arbeitet, treten leicht Fehlermeldungen auf. Eine Programmiersprache verzeiht weder Schreibfehler, noch syntaktische Fehler! Dann meldet der LATEX-Compiler, der wie eine Rechtsschreibkorrektur den Text nach LATEX-Fehlern durchgeht, eine Fehlermeldung. Bevor diese nicht beseitigt ist, kann das Dokument nicht fertig übersetzt, d.h. angesehen werden. Dieses Verhalten ist kein Programmfehler von LyX, sondern auf eine fehlerhafte Eingabe von Daten zurückzuführen.
LyX schützt zwar weitgehend vor den ”Tücken” von TeX. Da TeX aber eine Programmiersprache ist, und somit das Dokument wie ein Programmquellcode vor der Erstellung eines PDF, HTML oder anderen Formats compiliert (= von einem Compiler übersetzt) werden muss, können natürlich auch Fehlermeldungen auftreten, die dem Laien arge Kopfzerbrechen bereiten können. Hat man mit TeX/LaTeX Erfahrung gesammelt und die Onlinehilfen ausführlich studiert, so kann man jedoch leicht Rückschlüsse aus den Fehlermeldungen ziehen und den Fehler beseitigen. Meist hat man jedoch einfach nur ein Kommando falsch geschrieben.
Es gibt mit Sicherheit im Internet jemanden, der denselben Fehler schon einmal hatte und weiterhelfen kann.
Dies ist übrigens die einfachste Möglichkeit, seinen Dokumenten neue LaTeX-Kommandos hinzuzufügen: Sie möchten z.B. wissen, wie man die Abstände zwischen Absätzen vergrößern oder verkleinern kann. Man sucht im Internet mit einer Suchmaschine - z.B. Google (http://www.google.de) - eine Lösung zum Problem. Geben Sie z.B. als Suchfolge einfach ein: ”LaTeX LyX Abstände Absatz verändern” und Sie werden mit Sicherheit eine Lösung finden. Noch schneller fündig wird man, wenn man Englisch zum Suchen einsetzt. In unserem Beispiel also ”LaTeX LyX change distance paragraph”. Übernehmen Sie einfach die von Anderen bereits ausformulierten Befehle in LyX.
Kommen wir nun zu den eigentlichen LaTeX Befehlen. Vieles läßt sich in LyX von Haus aus einstellen und erfordert kein manuelles Eingreifen mit LaTeX Befehlen mehr. Jede neue LyX Version wird hier besser und besser. Sollte es dennoch einmal nötig sein, sein Dokument mit LaTeX aufzubessern, so gibt es zwei Orte in einem LyX-Dokument, an denen man einen (La)TeX-Befehl loswerden kann: In der Präambel und im laufenden Text (Dokument) mit Hilfe der TeX-Code Umgebung.

Präambel in LyX

In die Präambel (in LyX zu finden unter Format->Dokument->LaTeX-Vorspann) trägt man Befehle ein, die global für das ganze Dokument gelten. Hier wird auch die Dokumentklasse (Buch, Artikel...) festgelegt. Hier kann der zur Verfügung stehende LaTeX-Befehlssatz auch durch Hinzufügen von LaTeX-Paketen erweitert werden. Es können an dieser Stelle auch eigene Befehle erstellt oder vorhandene umdefiniert werden. Beispiele:
% LaTeX-Pakete einbinden: 
%   \usepackage{paketname}
% Achtung: Ist das Paket auch installiert?
% 
% z.B.: Auf all Linken geraden und rechten ungeraden
% Seiten in der Fusszeile einen Copyright-Vermerk einfügen
\fancyfoot[LE,RO]{ \scriptsize \slshape 
     \copyright ~ A. Pospischil 2003, 2004} 
% [...]
Dabei wird alles, was hinter einem %-Zeichen steht, von LaTeX nicht verarbeitet und ist ein Kommentar.
Sie werden diese Funktion jedoch kaum benötigen, das mittlerweile die gängigsten LaTeX Pakete über die grafische Benutzeroberfläche von LyX und die Dokumenteinstellungen per Mausklick vorgenommen werden können.

Dokumententeil (TeX Code in LyX)

Als laufenden Text bezeichne ich hier jenen Teil einer LaTeX-Datei, der zwischen
\begin{document} und \end{document}
eingeschlossen ist. In LyX sind diese Zeilen nicht sichtbar, dies betrifft auch alle anderen LaTeX-Befehle, die Sie durch spezielle LyX-Umgebungen realisieren (Randbemerkungen, Fußnoten, Listen, Hervorhebungen...), sie sind deshalb im Hintergrund jedoch trotzdem vorhanden. Dieses Hintergrundwissen ist nötig, um später so manche Ungereimtheiten zu verstehen.
Der Dokumententeil entspricht also dem Texteingabefenster von LyX. Das Eingeben von reinem TeX oder LaTeX, wird durch eine spezielle Umgebung ermöglicht, wodurch in LyX quasi alle Möglichkeiten, die auch LaTeX bietet, umgesetzt werden können!
Im laufenden Text (!) werden TeX oder LaTeX-Befehle mit Einfügen->TeX-Code wie folgt eingegeben:
%[...]
% LaTeX-Befehle werden in folgender Form verwendet
% \befehlsname[Zusätzliche Optionen]
% {Inhalt oder Parameter bzw. einfach Text} 

% z.B.: Einen Glossareintrag hinzufügen
\glossary{LaTeX:Eine Zusammenfassung von 
     Befehlssätzen - Paket genannt - für die 
     Programmiersprache TeX.} 

% z.B.: Eine Aschnittsüberschrift ohne Nummerierung
\section*{Abschnittsüberschrift} 
%[...]
Dokumentieren Sie bei ausgefallenen Befehlen immer ausgiebig und ausführlich!
Abbildung pics/TeX-Code.png
So sieht ein TeX Eintrag in LyX aus. Er kann mitten im Text hinzugefügt werden. Es handelt sich um einen Glossareintrag, der mit Hilfe des Befehls \glossary{...} des Paketes makeglos vorgenommen wird. Ein \makeglossary am Ende des Dokuments (oder sonstwo) erzeugt dann dort einen Glossar.
Damit kann der LaTeX-Compiler, wenn er den Text übersetzt, entscheiden, was mit dem Inhalt zu geschehen hat, den er zwischen den Klammern {} auffindet. LaTeX-Befehle können noch weitaus kompliziertere Formen annehmen. Dies ist etwas für Fortgeschrittene. Achtung: LyX prüft nicht ob die eingesetzten TeX-Abschnitte funktionieren. Es kann schwierig werden, Fehler zu finden, wenn Sie sich nicht sicher sind!
Aber seien Sie beruhigt: wenn Sie sich im Rahmen von LyX bewegen, haben Sie es wesentlich einfacher. Mit der Zeit werden Sie sicher die vielfältigen Möglichkeiten von TeX/LaTeX erforschen und Ihre Erfahrungen damit machen wollen.

LyX - LaTeX-Kenntnisse sind nicht nötig, aber sinnvoll

LyX erfordert zunächst überhaupt keine Kenntnisse über LaTeX - es sei denn man möchte die ganze Vielfalt der Möglichkeiten ausschöpfen.
LyX ist prädestiniert für die Zusammenarbeit mit TeX/LaTeX. Es nimmt viel mühevolle Kleinarbeit ab und erleichtert auch besonders das Schreiben von Sonderzeichen. Diese müssen in TeX - für LaTeX gibt es entsprechende Zusatzpakete - genauso, wie in anderen Markup-Sprachen besonders behandelt werden.
Der Autor eines Textes kümmert sich in TeX nicht mehr um die Ausrichtung von Absätzen oder Schriftgrößen. Er muss sich ebenfalls nur noch wenig Gedanken darum machen, ob Abbildungen an der richtigen Stelle, in der richtigen Größe oder im richtigen Format angezeigt werden. Man erstellt ein Abbildung mit Attributen wie: Breite: "80% der Textbreite", Ort: "genau an dieser Stelle" oder "oben auf der Seite".
Alle Textformatierungen sind stylebasiert und beruhen auf international standardisierten Dokumentvorlagen wie Docbook, AMS, Komascript u.v.m.

Versionsverwaltung

Ich empfehle auf jeden Fall, entweder das einfache, auf RCS basierende Versionsverwaltungssystem von LyX zu verwenden (einzigartig bei Texteditoren) oder ein eigenes Versionsverwaltungssystem zu installieren (das bekanntesten sind wohl CVS, SVN oder GIT) oder regelmäßig funktionierende Versionen zu sichern. Ein Compilieren zwischendurch ins gewünschte Format zeigt oft Fehler auf. Beim Editieren bemerkt man diese Fehler jedoch nicht. Ein Problem, welches dazu führen kann, dass der Text nach vielen Änderungen (meist bei Grafiken und Formeln), nicht mehr ins gewünschte Ausgabeformat umgesetzt werden kann. Wenn man nicht fit ist im TeX-Fehlerlesen, dann sollte man auf eine funktionierende Version zurückgreifen können. Der Autor verwendet das externe Programm RapidSVN, eine grafische Oberfläche für das Versionsverwaltungssystem SVN.
Bevor Sie aber mit der Verwendung der LyX eigenen Versionsverwaltung beginnen, studieren Sie aufmerksam das Kapitel 6.4 der Profi-Tipps aus der LyX-Hilfe und probieren Sie mit einem Test Text herum. Ebenso sollten Sie die rcsintro lesen: entweder mit man rcsintro auf einer Linux Konsole oder mit man -t rcsintro | ps2pdf - > rcsintro.pdf erzeugt man ein PDF Dokument. Der Umgang mit einer Versionsverwaltung will gelernt sein!
Man kann in LyX selbstverständlich textuelle Änderungen rückgängig machen auch wiederherstellen - nicht jedoch Änderungen in den Systemeinstellungen und der Präambel. Lassen Sie also ein bisschen Vorsicht an dieser Stelle walten - sie verändern auch nicht blindlings wichtige Einstellungen in Ihren Worddokumenten [1]  [1] Wer das schon mal mit einem mehrere Dutzend Seiten großen und komplexen Worddokument getan hat, kann böse Überraschungen erleben, bis hin zur völligen Unlesbarkeit des Dokuments durch Word. Ich habe dies selbst bei einer Diplomarbeit eines Freundes erlebt. Es handelte sich ein wichtiges Dokument zur Vorlage auf einer Marketingveranstaltung eines der größten Versandhäuser Deutschlands! Ich konnte das Dokument durch einen Import nach StarOffice, anschließendes Teilen und wieder zusammensetzen in Word rekonstruieren. Auch hier zeigt sich, das Word durchaus auch seine Dateien in irgendeiner Form "berechnen" muss und dabei schwere Fehler auftreten können. Das schlimme daran ist, dass man ein nicht kompilierbares LyX-Dokument immerhin noch öffnen kann, ein Worddokument hingegen nicht. Dazu noch folgendes: Word-Dokumente haben in neuerer Zeit auch Markup (XML) Inhalte und lassen sich dadurch besser wieder herstellen. "Ältere" Versionen jedoch, sind jedoch unwiederbringlich verloren, wenn die Binärdateien auch nur kleine Fehler aufweisen..
Auf diese Weise verlieren LaTeX-Fehlermeldungen schnell Ihren Schrecken.
Ein weiterer Vorteil des LyX-Formats ist, dass sich ASCII-Dateien (=Textdateien) sehr einfach und effizient in Versionsverwaltungssystemen einbinden lassen, da Bilddateien extern gespeichert werden. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die meisten Versionsverwaltungen, die nicht oder nur sehr ineffizient mit Binärdatein (Word, OpenOffice und Co.) umgehen können.

LaTeX/LyX geht sparsam mit Systemressourcen um

Da LaTeX-Texte erst am Ende compiliert (übersetzt) werden müssen, spart LyX natürlich auch den ganzen Aufwand, den ein Textverarbeitungsprogramm betreiben muss, um den Nutzern die Illusion einer der Textendfassung bis aufs i-Tüpfelchen gleichenden Abbildung auf dem Bildschirm zu ermöglichen. Praktisch ist hingegen die Direktvorschau eines normalen Textverarbeitungssystems bei einem Brief, einem Plakat oder dergleichen. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, meine Tageskorrespondenz mit LyX oder LaTeX zu schreiben!
Eine Textverarbeitung muss mit vielen Tricks arbeiten, damit Ihr PC nicht in die Knie geht, wenn Sie z.B. schnell mal das Dokument durchwandern wollen. Täuschen Sie sich nicht, moderne Geräte haben damit zwar keine Probleme mehr, aber als Informatiker darf ich Ihnen versichern, dass der Aufwand, der hier betrieben wird, erheblich ist! Auch um das gesamte Dokument im Speicher zu halten, ist ein enormer Aufwand nötig. Word-, aber mittlerweile auch OpenOffice oder StarOffice-Benutzer können ein Liedchen davon singen, wieviel Arbeitsspeicher und Rechenleistung diese Programme mittlerweile verschlingen. Sie wollen Word Version X-Neu? Dann kaufen Sie doch gleich diesen preisgünstigen X-Gigaherzrechner mit X-Gigabyte Arbeitsspeicher dazu! Die Systemauslastung für das Editieren einer 80-seitigen bebilderten Arbeit mit LyX benötigt genau 0,75% - ja Sie haben richtig gelesen - der Ressourcen eines 1 Gigaherz-Rechners (=im Promille-Bereich). Das Öffnen eines 40seitigen OpenOffice/StarOffice Dokuments mit weniger Bildern und ohne Formeln beansprucht zwischen 20 und 30% (!) der Systemressourcen des gleichen Pentium-III Notebooks. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen!
Auf der anderen Seite dauert die endgültige Übersetzung des LaTeX-Textes natürlich Zeit. Je nach Recherausstattung (sagen wir im Gigaherzbereich) dauert deshalb die Berechnung und anschließende Anzeige eines größeren PDF-Dokuments (sagen wir 20 Seiten/10 Bilder) schon mal eine Minute. Bei größeren Dokumenten mit vielen Grafiken, z.B. einer Diplomarbeit kann das auch ein paar Minuten länger dauern.
Die Übersetzung der oben genannten 80-seitigen Facharbeit in HTML und anschließend in PDF dauert ca. 3-4 Minuten. Die Erzeugung eines PDF-Ausdrucks der LyX-Fassung des oben genannten StarOffice-Dokuments benötigt ca. 30-40 Sekunden. Ein weiterer Vorteil: ändert man Teile des Dokumentes muss nicht alles neu erstellt werden, sondern nur die Teile, welche sich geändert haben. Verwenden Sie ein PDF Anzeigeprogramm wie KPDF oder evince, so sehen sie die Änderungen augenblicklich im PDF Dokument.
Und glauben Sie mir: Dieses Konzept ist eher ein Segen, denn ein Fluch, denn es führt dazu, dass Sie sich tatsächlich auf das Schreiben und den Inhalt konzentrieren. Zudem haben Sie die Gewissheit, das LaTeX die Formatierung fast schon perfekt veranlassen wird, auch wenn Sie einfach zwischendurch etwas einfügen: eine neue Grafik, ein neues Kapitel, einen neuen Absatz. Das WYSIWYM-Prinzip (what you see is what you mean) sorgt dafür, dass Ihr Bild eben immer ”oben auf dieser Seite” oder der Abstand ”ein großer Abstand” ist und bleibt. Ein Probeausdruck am Ende als PDF ist schnell erzeugt und man kann diese direkt in aller Ruhe Korrektur lesen — wie sich das eben so gehört.
Da die Oberfläche von LyX jedoch so gut an die Sehgewohnheiten des Benutzers anpassbar ist (Hintergrundfarbe, Bildschirmauflösung, Schriftart, Vergrößerungsfaktor), wird man eher selten auf das PDF-Knöpfchen drücken, da es einfach nicht nötig ist.
Zahlreiche weitere Programmoptionen, wie Rechschreibkorrektur, eine Schnellnavigation durch die Kapitel, vollständige Wiederholen/Rükgängig Funktionalitäten, das Öffenen mehrerer Dokumente in Tabs und vieles mehr sind mittlerweile selbstverständlich.
Besonders hervorzuheben sind die wirklich hervorragenden Hilfedokumente, die vollständig ins Deutsche übersetzt sind. Die Autoren haben sich große Mühe bei der Erstellung dieser Texte gegeben. Die meisten Fragen, welche auch fortgeschrittenen Benutzern während des Erstellens komplexerer Dokumente kommen, sollten hier eine Beantwortung finden. Es lohnt sich, diese Dokumente eingehend zu studieren und eventuell auszudrucken — als PDF natürlich!

Wissenschaftliches Arbeiten - Literaturdatenbank

Wissenschaftliches Arbeiten wird in jeder Hinsicht unterstützt: Fußnoten, Literaturdatenbank, Formeln und Querverweise, alles wird von verschiedenen LaTeX-Paketen bedient. Die wichtigsten sind standardmäßig in LyX verfügbar gemacht.
Basis für Literaturdaten ist BibTeX. Für die Verwaltung ihrer Literaturdaten empfehle ich das Programm Pybliographic (http://www.pybliographer.org/) , das ebenfalls unter der GPL steht. Die Formatierung der Literaturverweise erfolgt nach international genormten Standards und kann individuell in LyX eingestellt werden.

Warum LyX und kein normaler Texteditor in Verbindung mit LaTeX?

Eine Frage des Geschmacks ist es freilich, ob man lieber mit einem einfachen Texteditor [2]  [2] Immer wieder fragen mich Leute, was eigentlich ein Editor sei. Ein Editor (engl.) ist ja bekanntlich im angelsächsischen Sprachraum ein Herausgeber und ”to edit” bedeutet einen Text herausgeben, redigieren. Nun ein Texteditor ist also ein Werkzeug, um einen Text herauszugeben, zu bearbeiten, redigieren. Im Unterschied zu einem wordprocessor (engl.) = Textverarbeitung, die den mit einem Editor erstellten Text formatieren und setzen kann. Dies kann man mit einem Editor nicht! Er ermöglicht "nur" die Eingabe von Buchstaben und Zeichen und speichert den Text in einer sogenannten Textdatei im ASCII-Standard (American Standard Code for Information Interchange - DIN 66003 - ISO-8859-1, siehe auch (http://www.kleines-lexikon.de/w/a/asciitabelle.shtml) ) ab. arbeitet - wie es durchaus viele professionelle Schreiber oder Journalisten tun - oder ein Tool, wie LyX bevorzugt.
LyX arbeitet nicht mit reinem LaTeX, auch wenn es reines LaTeX oder TeX verarbeiten kann. Natürlich kann man LaTeX-Dokumente mit jedem einfachen Texteditor oder speziellen Editoren, die LaTeX unterstützen, bearbeiten:
Wer jedoch nicht nur einmal im Leben eine mehrere Dutzend Seiten große Arbeit, viele Literaturverweise und entsprechende Illustrationen seiner Texte pflegen und verwalten muss, sondern täglich, der wird sehr schnell nach einem Tool suchen, LaTeX-Dokumente professionell und komfortabel zu verwalten. LyX eignet sich hierzu in idealer Weise, da es dem Autor erspart, aufwendige Makefiles oder Shellskripte zu schreiben, sich mit deren Kommandozeilenoptionen herumzuschlagen. Es hilft, sich schnell einen Überblick über die Inhalte seiner Dokumente zu verschaffen, die nötigen Dokumente zu erstellen und oder eben mal kleinere Änderungen durchzuführen. Auch dieser Artikel, sowie die überwiegende Anzahl der Internetseiten von blue-it.org werden mit LyX gepflegt. Ich würde rasch den Überblick verlieren, wenn ich hier nur mit reinen Textdateien hantieren müsste.
Auch eine Rechtschreibprüfung oder eine Bildervorschau wird man in reinen Texteditoren in Zusammenhang mit LaTeX vergeblich suchen. Dies ist besonders lästig, wenn man den LaTeX-Text Korrektur lesen will.
Ein LaTeX-Text in einem Editor (hier Kwrite) mit Syntaxhervorhebung sieht aus, wie in Abbildung Abbildung TeX-Fragment mit Kwrite. Derselbe Abschnitt in LyX hat ein völlig anderes Aussehen (siehe Abbildung Abbildung TeX-Fragment mit LyX). Das Risiko TeX Formatierungsfehler zu begehen sinkt rapide (=0).
Abbildung pics/Kwrite.png


Abbildung pics/LyX.png

LaTeX-Fragment: unter Kwrite und LyX.

Dateiausgabe als PDF, Postscript, DVI oder HTML

Kommen wir nun zum eigentlichen Endprodukt ihrer Arbeit: dem gedruckten Dokument oder einer Dokumentvorlage fürs Web.
Es gibt viele Möglichkeiten, Ausgabedateien mit LyX zu erzeugen. Vorkonfiguriert kommt Lyx mit den wichtigsten Druckausgabeformaten PDF, PS (Postscript) und DVI (Device Independent) zurecht. Doch weiter entwickelt haben sich auch die Ausgabekonverter wie z. B. für das Open Dokument Format. Letzterer ist jedoch mit erheblichen Einschränkungen zu verwenden.
In HTML Dokumente lässt sich ebenso konvertieren. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein sehr moderner und viel versprechender Ansatz ist ”eLyXer” (siehe Link 2 auf Seite 1↓) welcher direkt LyX Dokumente in HTML Dokumente transformiert und auf Anhieb ansprechende Dokumente produziert. Eine entsprechende CSS Datei liegt bei und lässt sich nach Belieben den eigenen Bedürfnissen anpassen. Diese Webseiten wurden übrigens direkt vom LyX Dokument exportiert und ins Web Content Management übertragen. Letzteres wurde einfach um die lyx.css Datei von eLyXer erweitert.
Im Grunde lassen sich alle Konvertierungsstragegien manuell festlegen, wenn entsprechende Befehlszeilenprogramme existieren. LyX lässt die händische Definition diverser Konverter in den Programmeinstellungen zu.
Die Stärke von LaTeX / LyX liegt aber eindeutig in der Ausgabe von PDF, Postscript oder DVI Dokumenten. Hierfür wurde LaTeX ja ursprünglich auch entwickelt.

LyX oder LaTeX einfach mal ausprobieren?

LyX ist auf allen gängigen Linux Distributionen verfügbar und lässt sich mittlerweile auch komfortabel auf Windows und MaxOSX einsetzen. TeX bzw. LaTeX muß separat installiert werden. Bitte lesen Sie dazu die entsprechenden Informationen auf der Download Seite von LyX (http://www.lyx.org/Download) und dessen Verweisen ins Wiki (leider nur in englischer Sprache verfügbar).
Der Autor selbst verwendet LyX nur auf Linux Rechnern. Mit Linux sind sie automatisch beim Update Ihrer Distribution [3]  [3] der Autor verwendet Ubuntu http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads auf dem neuesten Stand sowohl was LyX, als auch was TeX / LaTeX anbelangt.

Die Vorteile nochmal zusammengefasst:

  • Konzentriertes Arbeiten am Text kontra Formatierungszwang.
  • LyX steht unter der GPL und ist demnach "freie Software".
  • Für die Erstellung einfacher Dokumente sind keinerlei Kenntnisse über LaTeX nötig.
  • Hervorragende Eignung für größere, wissenschaftliche Dokumente
  • Geringer Resourcenverbrauch.
Ein Argument, dass so manchen Benutzer teurer Programme, deren professionelle Features oft nicht ausgenutzt werden können, zu LyX bzw. LaTeX bringen könnte.

Links

Online-Dokumente für den Anfänger

Links für Fortgeschrittene

Bücher

Amazon.de (http://www.amazon.de)
  • Lamport, Leslie: Das LATEX-Handbuch. Addison-Wesley-Verlag, 1995, ISBN 3-89319-826-1
  • Kopka, Helmut: LATEX, Band 1: Einführung. Addison-Wesley-Verlag, 2. Auflage, 2000, ISBN 3-8273-1557-3
  • Goossens, Michel u.a.: Der LATEX-Begleiter. Addison-Wesley-Verlag, Nachdruck 2000, ISBN 3-82731-689-8
  • Rahtz, Sebastian: Mit LATEX ins Web: Elektronisches Publizieren mit TEX, HTML und XML. Addison-Wesley-Longman-Verlag, 2000, ISBN 3-8273-1629-4
  • Klöckl, Ingo: LATEX2e, Tips und Tricks. dpunkt-Verlag, Heidelberg, 2000, ISBN 3-932588-37-1

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