Libreoffice oder Openoffice

Feb
24
2012
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Der Platzhirsch unter den Textverarbeitungssystemen ist derzeit sicherlich noch die Office Suite aus Redmond. Über Marktanteile soll es in diesem Artikel jedoch nicht gehen, auch wenn die beiden genannten und eng verwandten freien Office-Suites Open Office und LibreOffice mittlerweile in Deutschland an die 22% heran reicht. Der Autor arbeitet seit den frühen Tagen von StarOffice mit allen Nachfolgern dieser Office Suite: Open Office und nun auch LibreOffice. Diese sind nicht nur im heimischen, sondern auch im professionellen Umfeld im Einsatz, teilweise mit Datenbankanbindung. Eine kurze Abschätzung der vergangenen und zukünftigen Entwicklung wird vorgenommen. Welche Vorteile bringen die quelloffenen Office-Software-Suites im Bürobereich? Worin liegen die Unterschiede zwischen beiden Kontrahenten? Gibt es Konkurrenten? Welche Einsatzszenarien lassen sich mit welcher Suite verwirklichen? Dies soll dieser Artikel aufzeigen.


Opensource - Rechtliche Aspekte zu freier Software

Okt
22
2011
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OpenSource wird neben proprietären Lösungen die Informatik nicht nur große Stücke voranbringen, sie wird auch unser Denken und Handeln in anderen Bereichen völlig verändern. Freie Software (was nicht dasselbe ist) und OpenSource werden in weiten Teilen der Welt führende Rollen übernehmen und tun dies schon heute. Ich hoffe zudem mit dem Märchen, freie Software sei Software für arme Leute, aufräumen zu können und zu zeigen, dass freie Software im Gegenteil häufig höhere Ansprüche an die Qualität und technische Umsetzung stellt, als dies proprietäre Software je leisten könnte. Ich verweise dazu besonders auf den Artikel von Eric S. Raymond ”Die Kathedrale und der Basar” als Ausgangspunkt der Diskussion.


LyX - ein Wysiwym Editor für LaTeX

Jun
09
2009
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LyX ist eine WYSIWYM-Textverarbeitung: What you see is what you MEAN. Dieser Ansatz unterscheidet diesen Texteditor von den großen Brüdern StarOffice oder Word. LyX unterscheidet sich prinzipiell (!) nicht von seinem großen und teuren "Bruder" Adobe Framemaker. LyX ist prädestiniert für die Zusammenarbeit mit LaTeX (sprich Latech), einem Textsatzsystem. Der Autor eines Textes kümmert sich nicht mehr um die Ausrichtung von Absätzen, Schriftgrößen. Er muss sich ebenfalls nur noch wenig Gedanken darum machen, ob Abbildungen an der richtigen Stelle, in der richtigen Grösse oder im richtigen Format angezeigt werden. Alle Textformatierungen sind stylebasiert, die auf international standardisierten Dokumentvorlagen wie Docbook, AMS, Komascript basieren. Wissenschaftliches Arbeiten wird in jeder Hinsicht unterstützt: Fußnoten, Literaturdatenbank, Querverweise. LyX unterstützt in besonderem Masse Markupsprachen und ist derzeit der einzige (nicht kommerzielle!) WYSIWYM-Editor, der auch XML-Dialekte (Docbook) unterstützt.


Grafische Benutzerschnittstellen mit JFace und zentralen Benutzeraktionen

Jul
01
2006
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Der Autor sucht nach Möglichkeiten plattformunabhängige, grafische Benutzerschnittstellen mittlerer Größe zu erstellen, die den Anspruch auf Enterprise Niveau haben (multiple Fenster, zentraler Datenbestand), jedoch von kleinen Entwicklerteams (2+) in kurzer Zeit erstellt werden können. Dazu soll ein robustes, gut dokumentiertes und gewartetes natives GUI Framework verwendet werden (JFace, ein freies Klassenframework von IBM (eclipse.org) für die Java Plattform 5). Die erstellte Applikation soll dabei übersichtlich, gut wartbar und erweiterungsfähig sein. Auf die Verwendung von GUI Buildern wird verzichtet. Es wird zum Einen ein Prozess zum Mappen von Entwurfsmustern auf konkrete Anwendungen vorgestellt. Zum Anderen durch Reverse Engineering des Musters ”Actions and Contributions” aus JFace gezeigt, wie man Muster in quelloffenen Umgebungen identifizieren und für die weitere Verwendung im Team dokumentieren kann.


XML Dokumentenkonvertierung mit OpenOffice 1.1.x am Beispiel eines E-Learning Systems

Okt
01
2004
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In dieser Arbeit geht es darum, wie Schriftdokumente - insbesondere solche, die mit Officesystemen erstellt wurden - in E-Learningsysteme integriert werden können. Die inhaltlichen und strukturellen Informationen dabei zu bewahren, soll oberste Priorität haben. Es werden von mir nur offene Standards und Software eingesetzt, um eine innovative Weiterentwicklung und Integration in andere offene Software zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden daher unter einer offenen Lizenz veröffentlicht. Das Modell soll leicht an gängige XML Standards adaptiert werden können und Schnittstellen zu gängigen E-Learningsystemen bieten. Als Referenzapplikation dient ein Konverter für OpenOffice/StarOffice Präsentationen (in der Version 1.1.x) für die E-Learning-Plattform ELAT. Die Arbeit entstand am Institut für grafische Datenverarbeitung, Darmstadt.

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